Eastside-Tour – „Etappe 10“ – Usedom

Da war ich also nun – Usedom. Dafür, dass die Saison schon fast zu Ende ist, ist noch ordentlich was los. Im Sommer muss es völlig überfüllt sein. Nach Ausschlafen und einem ausgedehnten Frühstück machte ich mich auf den Weg. Nur leichtes Gepäck zum Baden, der Rest durfte im Hotel bleiben.

Frühstück

Usedom hat eine 12km lange Strandpromenade, die längste Europas, mit breitem Radweg, was das fahren entlang dieser sehr entspannt gestaltet. Auch sind überall, in den Orten aber auch an den dazwischen liegenden Strandzugängen Anlehnbügelständer, wo man die Räder gut parken kann. Ich rollte Richtung Osten, und hatte bald die Grenze erreicht.

Mein Ziel, Swinemünde war schnell erreicht. Auch hier reiht sich Hotel an Hotel, in den Baulücken dazwischen wird fleißig an weitern gebaut. Der Trouble entlang der Promenade war mir etwas zu viel und ich fuhr über top ausgebaute Radwege (selten so großartige in einer Stadt gesehen) bis zur Swine Mündung. Von hier hat man eine großartige Sicht auf den riesigen Seehafen und die Küste.

Den Weg zur Mühlenbake sparte ich mir, sah auch aus der Ferne gut aus 😉 Entlang der Swine fuhr ich weiter landeinwärts und nach wenigen Metern stand ich vor den Toren des Fort Zachodni.

Mich beeindruckte allerdings viel mehr die Kunstausstellung „Uwaga/Achtung“

Mit Blick auf den Leuchtturm ging es am Swineufer weiter und wenige Meter später hatte ich auch schon das Fort Aniola/Engelsburg erreicht.

Quer durch den Kurpark rollte ich zurück ins Zentrum, sicher eine spannende Stadt die weit mehr Zeit braucht. Ich aber hatte vorerst genug, das Wetter war gut, ich wollte an den Strand. Also wieder zurück Richtung Ahlbeck. Auf halber Strecke ließ ich das Rad stehen und gönnte mir ein paar Stunden in der noch warmen September Sonne. Und ja, ich war auch schwimmen 🙂

Nach ein paar Stündchen am Strand ging es weiter, durch Ahlbeck durch Richtung Heringsdorf. Die Orte fließen, verbunden durch diverse imposante Villen, ineinander über. Kurz darauf stand ich auch schon an der Seebrücke, immerhin der längsten in Deutschland.

Da die Sonne sich zwischenzeitlich verabschiedete, machte ich mich auf den Weg zurück. Sicherlich bieten Usedom und Wollin weit mehr zu entdecken, aber meine Zeit war nun schon fast zu ende. Wie das leben so spielt endete ich bei (zu) vielen Gläsern Wein in ausgesprochen netter Gesellschaft und torkelte zufrieden ins Bett.

Nun steht die Rückreise an. 11 Stunden statt 8 Tage – mit der Bahn. Herzlichen Dank an Hagen, fürs mit mir fahren, an all die netten Menschen unterwegs. Und ganz besonders an den Lieblings-Micha, der nicht nur die ganzen Beiträge ordnet und die Bilder einfügt, sondern vor allem diese Reise inklusive spontaner Verlängerung möglich machte und sich allein mit den liebsten Kindern herumärgerte… bester Mann der Welt ❤️️

 

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